Perfect Black

Das perfekte Schwarz ist ein immersives Filmerlebnis, in dem Sie die Geschichte außergewöhnlicher Protagonisten erleben. Sie sind nicht nur Pioniere mit eigenen starken Ansichten und Meister auf ihrem Gebiet, sie sind auch die Bestätigung für die Vielfalt und Größe des Ortes, den wir Erde nennen.

The perfect Black ist auch ein VR-Videoprojekt – kombiniert mit Elementen aus Augmented Reality und binauraler Tonaufnahme und -wiedergabe – das es uns ermöglicht, tiefer in die Welten unserer Protagonisten einzutauchen und sie begreifbar und erlebbar zu machen.

Die Protagonisten

Dr. Antje Boetius ist eine der renommiertesten Tiefseeforscherinnen Deutschlands, insbesondere in den Bereichen Tiefseeökologie und -technologie. Auf über 40 Expeditionen verbrachte sie mehrere Monate an Bord von Forschungsschiffen. Sie lehrt an der Universität Bremen und leitet seit 2015 den Lenkungskreis „Wissenschaft im Dialog“.

»Das perfekte Schwarz ist der Moment, in dem ich die lichtdurchflutete Oberfläche der Ozeane verlasse und mit meinem U-Boot untergehe, bis die totale Dunkelheit untergeht. Dann weiß ich, ich bin angekommen, das ist ein Heimatgefühl.«

Dr. med. Eike Günther ist Spezialistin im Bereich Astrophysik mit dem Schwerpunkt „Erdähnliche Planeten“. Ihm geht es vor allem um die Suche nach neuen Planeten in anderen Sonnensystemen. Derzeit forscht er an der Landessternwarte Thüringen / Tautenburg sowie in Spanien und Peru.

»Das perfekte Schwarz ist ein Ort ohne jegliche Form von Wellen, Quanten oder elektromagnetischer Strahlung. Dieser Ort existiert nicht in unserem Universum. Seit dem Urknall gibt es eine kaum messbare, aber allgegenwärtige Strahlung im Universum: das Echo des Urknalls. Das perfekte Schwarz kann es in unserem Universum nicht geben.«

Katja Krüger ist professionelle Musikerin, Komponistin und Musikpädagogin. Ihr Leben mit Musik baut auf der seltensten Form der Synästhesie auf, die es gibt: dem Hören von Farben. Bei Synästhesisten sind bestimmte Wahrnehmungsmechanismen im Gehirn verknüpft. Menschen können Farben riechen, jedem Wort bestimmte Farben zuordnen oder – selten – Farben hören. Katja Krügers Leben steht ganz im Zeichen ihres Könnens. Im Alter von 17 Jahren wurde ihr diese Wahrnehmungsfähigkeit diagnostiziert, doch schon wenige Jahre später fühlt sie sich nicht mehr „anders“.

»Das perfekte Schwarz ist ein Ton, den ich nur höre, wenn ich die Farbe Schwarz sehe. Als Ergebnis meiner Synästhesie erhalte ich, wenn ich Black anschaue, einen tiefen, summenden Klang, der alles überlagert. Mit dem richtigen Instrument kann ich den Klang hörbar machen.«

Ein VR-Erlegnis mit binauralem 3D-Ton

Wir wollen „The Perfect Black“ in ein 360° VR-Erlebnis mit binauralem 3D-Sound übersetzen. Der Benutzer trägt eine Videobrille und einen Kopfhörer seiner Wahl. Mit diesen Werkzeugen kann sie oder er sich in einer umlaufenden 360°-Kugel frei umschauen.

Geräusche lassen sich dabei exakt im Raum lokalisieren und bewegen sich mit der Sicht des Nutzers und in der richtigen Perspektive. Diese neue Art, Inhalte zu erzählen, hat eine enorm immersive Wirkung auf den Benutzer. Sie oder er ist nicht nur stiller Beobachter in der erzählten Welt, sondern fühlt sich als Teil der Welt und kann interaktiv Entscheidungen treffen.

Die Welten der Protagonisten sind der Kern unseres Projekts. Wir wollen das Universum und die Tiefsee betreten und wir wollen Synästhesie hören und sehen.
„Das perfekte Schwarz“ soll ein sehr sinnliches und ästhetisches Erlebnis sein, an dessen Ende nur eine Frage stehen kann: Was ist dein perfektes Schwarz?

Dazu teilen wir den Inhalt des linearen Films in drei durch Übergänge verbundene Episoden auf. Die Länge jeder Episode sollte drei bis vier Minuten nicht überschreiten, um einen idealen Aufenthalt in der virtuellen Realität zu gewährleisten.

Genre
VR experience & documentary

Projekt-Details

Director Tom Fröhlich
Author Tom Fröhlich
Production Company Neue Celluloid Fabrik
Producer Jürgen Kleinig
Genre

Feature Length Documentary

VR experience series

Status in development
Language

German

English

Funders Mitteldeutsche Medienförderung